Aufnahme und Anmeldung

Alle Informationen, die Sie benötigen

Wer hat Anspruch auf einen Hospizplatz?

Jeder Patient mit einer Erkrankung,

  • bei der eine Heilung ausgeschlossen ist, und die eine palliativ-medizinische Behandlung notwendig macht oder diese Behandlung vom Patient gewünscht wird,
  • die progredient (fortschreitend) verläuft,
  • die ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat,
  • die eine begrenzte Lebenserwartung von Tagen, Wochen bis wenigen Monaten erwarten lässt, und eine Krankenhausbehandlung nicht mehr erforderlich ist,
  • bei der eine ambulante Versorgung im Haushalt oder in der Familie nicht ausreicht, weil palliativ- medizinischer, -pflegerischer und psychosozialer Versorgungsbedarf die Möglichkeiten der Betreuenden regelmäßig übersteigen.

Bei Vorliegen der genannten Aufnahmekriterien haben Sie Anspruch auf Übernahme der Leistungen durch ihre Krankenkasse sowie ergänzend Ihrer Pflegekasse.

Vor der Aufnahme benötigen wir eine ärztliche Bescheinigung.
(Ärztliche Bescheinigung zur Feststellung der Notwendigkeit vollstationärer Hospizversorgung nach § 39a, SGB V, das Formular gibt es zum Herunterladen und muss durch Ihren behandelnden Haus- oder Klinikarzt ausgestellt werden.)

Ihr Ansprechpartner

Michael Schwarz, Pflegerische Leitung
Michael Schwarz

Pflegerische Leitung

Telefon: 06131 / 971 09 0 Fax: 06131 / 971 09 66 E-Mail: info@hospiz-mainz.de

Anmeldung

Eine Anmeldung für einen Hospizplatz kann jederzeit durch Sie selbst, durch einen Bevollmächtigten, den ambulanten Hospizdienst oder durch den Sozialdienst / die Pflegeüberleitung einer Klinik erfolgen. Nach telefonischer Beratung und Prüfung der Aufnahmekriterien verbleibt Ihre Anmeldung auf der Warteliste.

Der Auszug von Zuhause stellt für die meisten Betroffenen eine nur schwer zu überwindende Hürde dar. Oft kann ein Beratungsgespräch hier vor Ort helfen. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin mit der pflegerischen Leitung. Gerne können Sie sich dann auch unser Hospiz anschauen.

Kosten

Die Kosten für den Hospizaufenthalt werden zu 95% durch die Kranken- und Pflegekassen getragen, 5% übernimmt der Träger des Hospizes.
Ihnen selbst entstehen keine Kosten.

Sofern Sie privat Krankenversichert sind, sollten Sie vorab die Kostenübernahme mit Ihrer Krankenkasse klären, da nicht alle Privatkassen die Leistung stationäre Hospizversorgung erstatten.

Eingang ins Christophorus-Hospiz

Ärztliche Versorgung

Grundsätzlich besteht im Hospiz das Hausarztprinzip.

Das bedeutet Ihr Hausarzt kann Ihre medizinische Versorgung im Hospiz bei zuverlässiger Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft und regelmäßigen Hausbesuchen übernehmen. Diese enge Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam ist wichtig. Sollte ihm dies nicht möglich sein, stellen wir Ihnen gerne Hausärztinnen und -ärzte aus der näheren Umgebung zur Seite. Aufgrund ihrer regelmäßigen Mitarbeit im Hospiz, verfügen sie über langjährige Erfahrung in der Betreuung von palliativen Patienten. Ihre Mit- / Weiterbetreuung durch die Ärzte/innen eines SAPV-Teams ist, bei vorhandener SAPV-Indikation*, möglich.

Unterstützt werden die Hausärzte durch eine zum Hospizteam gehörende Palliativärztin die zweimal in der Woche zu einer Visite in das Hospiz kommt.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der pflegerischen Leitung.

* SAPV = spezialisierte ambulante palliative Versorgung

Formulare

Angehörige finden hier zur Vorbereitung des Einzuges ein Checkliste.

Mitarbeiter von Sozialdiensten, von Pflegeüberleitung der zuweisenden Kliniken oder Hausärzte können hier auf die benötigten Formulare zur Hospizaufnahme zugreifen.

Checkliste zum EinzugPDF · 105 KB Ärztliche Bescheinigung zur Verordnung von HospizversorgungPDF · 100 KB Antrag auf KostenübernahmePDF · 175 KB

Trauerbegleitung

Die Mainzer Hospizgesellschaft hat nicht nur die Situation des sterbenden Menschen im Blick, sondern auch die Situation der Angehörigen.

Im Verlauf einer schweren Erkrankung werden sowohl bei den Betroffenen selbst als auch bei ihren Angehörigen, Freunden und Betreuern Trauerprozesse ausgelöst. Beistand für trauernde Menschen ist somit eine wichtige Aufgabe aller Hospizmitarbeiter. Auch nach dem Tod des Patienten werden Angehörige noch eine Weile begleitet.

Darüber hinaus bieten wir nach dem Verlust enger Angehöriger oder Freunde auch Beratungsgespräche, einen Offenen Gesprächskreis, ein Trauercafé, feste Trauergruppen sowie Einzeltrauerbegleitung über einen längeren Zeitraum durch geschulte Trauerbegleiterinnen und -begleiter an.

Mainzer Hospiz · Trauerbegleitung Mehr Informationen zur TrauerbegleitungPDF · 965 KB


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Wie Sie uns unterstützen können

Ehrenamt im Christophorus Hospiz

Unsere Ehrenamtlichen schenken Zeit, bringen ein Stück Normalität in den Hospizalltag und tragen so dazu bei eine vertrauensvolle, gute Atmosphäre für Gäste und Angehörige zu schaffen.

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Patenschaft

Gesucht werden Menschen, die eine Patenschaft für das stationäre Hospiz in Form einer jährlichen Spende von 90 € übernehmen.

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